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Über den Diskos von Phaistos






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Letzte Änderung am 03.05.2013

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Über den Diskos von Phaistos von Dipl. Ing. Ök. Rolf Ludwig, anno 2013. (Eine Zusammenfassung der Arbeit aus dem Jahr 2010.)

Inhaltsverzeichnis: Seite:
1. Definitionen für diese Arbeit: 2
2. Beweis, mit welcher Seite die Arbeit am Disks begonnen wurde 3
3. Festlegung einer Zähl- oder Leserichtung. Anfang eines Deutungsversuches: 4
4. Hypothesen 6
5. Sortierübersichten:
5.1 gesamt, fortlaufend in Zählrichtung (B->A) 7
5.2 gesamt, nach Klassen, Spalte 4 11
5.3 gesamt nach Motiven, Spalte 7 15
5.4 Motive, 1 - 47, Spalte 7 19
5.5 Motive, nach Klassen Spalte 4 20

6. Beschreibung der Symbole 1 - ca. 47, auch ausgeschnitten, mit: 21
Bild, Klasse, Bezeichnung mit Zahl und Ort, Ergänzung mit Symbolübersicht
7. Dornen 27
8. Wiederholungen von: Zwillinge, Paare und Kolonnen 28
9. Betrachtung einzelner Wiederholungen 33
10. Übersicht der "Begriffe":
Seite, Segment, Symbol, getrennt nach Dornen 38
11. Reihenfolge aller Symbolnummern von B nach A in Leserichtung 39
12. Resümee 40
Anlagen


Auszug:
1. Definitionen für diese Arbeit:

Bezeichnung. Der Diskos von Phaistos: Diskus
Seitenbezeichnung: (wie bisher üblich) A (Rosette im Mittelpunkt) und B,
Feldtrenner, Grenze eines Feldes: Steg
Durch Stege eingeschlossene Fläche, (61): Segment, Feld
Sonderfeld: "0", in der Farbe hellblau:
Alle zusammengefügten Stege einer Seite: Schablone, Labyrinth
Kennzeichnung eines Steges: XYY/XYY, Erläuterung siehe weiter unten,
Steg mit Punkt-Markierungen: Taststeg
Punkte auf dem Taststeg; Tastpunkte
Einzelner Stempeleindruck (241): Symbol / Figur /
Striche, Markierung an einigen Symbolen (17?): Dornen, Strichmarkierung
Symbol- /Figur- /Stempelmotive (45) Motiv
Zusammenfassung von Motiven: Klasse

Start- und 6 vorläufige weitere Klassen:

0 # " * " : Start- und Ziele- Zeichen, (Sonne, Stern, Erde, Blüte)
1 # Zeichen: Ornament, Richtung
2 # Ort: Himmel, Luft, Wasser, Erde, Haus,
3 # Wesen: Tier, Mensch, Schamane, Geist
4 # Werkzeug: Tätigkeit
5 # Botanik: Pflanzenart, Eigenschaft
6 # Rest: noch nicht eingeteilt

Nummerierung eines Symbols/ Zeichens/ Figur/: XYYZZ(S)
Andere Schreibweisen: X YY ZZ (S) oder X;YY;ZZ;(S)
X = A oder B, traditionelle alte Bezeichnung der Seiten
YY = Nummer eines Feldes zur Seite
ZZ = Nummerierung der Figuren pro Segment von links nach rechts
S als Anhang = Dorn, Figur mit Strichmarkierung, Hinweisfarbe = dunkelgrün

Somit kann jede Seite, jedes Feld, jedes Bild/Symbol, jeder Steg und auch jede Strichmarkierung, durch Anfügung eines S an der Symbolbezeichnung, eindeutig bestimmt werden.
" * " Stern, Blüte, Rosette im Motiv "Ornament" als Festlegung für Start und Ziele.

Wiederholungen:
Zwei gleiche, nebeneinander stehende Symbole = Zwillinge
Zwei immer zusammen stehende Symbole = ewige Partner
Zwei überwiegend zusammen stehende Symbole = Partner
Symbol , welches einen Partner verlassen hat = geschiedenes Symbol
Wiederholung von größeren Symbolgruppen = X-Kolonne; (3-, 4-, 5-, 7-, 14-)
Wiederholungen in Zählrichtung = vorwärts
Wiederholungen gegen die Zählrichtung: = rückwärts

2. Beweis, mit welcher Seite die Arbeit am Diskus begonnen wurde

Eine Schablone, aus zusammengeführten Stegen, wurde auf den aus Ton oder in ein anderes Materialien geformten, noch weichen, Diskus gedrückt. Dadurch wurde der Diskus markiert und jede Seite in Segmente eingeteilt.

Möglicherweise blieb die Schablone solange im feuchten Diskus, bis alle Symbole auf der gerade zu bearbeitenden Seite eingedrückt waren. Das ist einleuchtend, da durch den Verbleib der Schablone in der Masse die einzelnen Segmente beim Aufbringen der Symbole nicht so leicht verschoben werden konnten. Vorstellbar, dass sich die Masse in einem Rahmen befand, welcher nach der Bearbeitung der beiden Seiten erst entfernt wurde. Möglicherweise wurde dem Diskus auch erst später seine runde Form gegeben.

Diese Schablone wurde aus nicht zu starrem Material zusammengefügt. Heute würde ich von Draht sprechen, der an seinen Verbindungsstellen angepunktet wurde. Dabei sollte es damals eine Möglichkeit geben, Verbindungen zu lösen und an anderer Stelle wieder einzufügen.

Über das damals verwendete Material kann ich nur schätzen: Harte Wachse, Harze, Goldfäden, Buntmetall, Drähte, Naturfasern, ein andere biegsames Material welches angepunktet werden konnte, aber sich auch wieder lösen lies.
Die Schablone war in sich leicht beweglich.

Sie wurde zweimal verwendet, für die B-Seite zuerst, danach, verändert, für die A-Seite.

Bei der Herstellung der Schablone muss der spätere Inhalt der B-Seite, die zuerst hergestellt wurde, als auch der A-Seite bekannt gewesen sein. Die Größe, Länge der Segmente können genau die vorgesehene Menge an Symbolen auf der B-Seite aufnehmen. Darauf lassen sich nur wenig Korrekturen erkennen. Die B-Seite ist die saubere -, die zuerst markierte Seite. Auf der A-Seite sind Unsauberkeiten und Platzmangel für einzelne Symbole fest zustellen.

Der erste Eindruck zeigt, dass der Schablonenabdruck der B-Seite akkurater erscheint als die der A-Seite, siehe Anlage 1.

Zum Beweis:
Vergleichen wir die beiden Pausen des Labyrinths, welche je getrennt von jeder Seite abgenommen wurden, siehe Anlage 2.
Noch deutlicher wird eine annähernde Übereinstimmung, wenn man die beiden Pausen übereinander legt und leicht bewegt.

Ich möchte nur auf zwei Besonderheiten hinweisen.
Der Steg B21/B22 wurde nach dem Gebrauch der Schablone von Seite B zur Vorbereitung für Seite A zum Zwecke einer Wiederverwendung entfernt. Am Steg A01/A21 ist der verbliebene "Knick" zu erkennen. Neben dem A-Taststeg wurde ein zusätzlicher Steg eingefügt, A00/A13. Dadurch entstand ein neues Segment, welches ich mit "00" bezeichne. Es bleibt zwar nur ein schaler Streifen, dieser wird aber wichtig bei der Festlegung der Zählrichtung. Beide Taststege (auf A und B) trennen nun wieder Segment 12 von Segment 13.

Weitere Unterschiede auf beiden Seiten des Diskus sind zu erkennen und können einzeln ausgewertet werden.

Damit schließe ich meine Beweisführung ab, dass die Markierungen der Stege durch eine Schablone auf der B-Seite zuerst angebracht wurden und die gleiche Schablone, aber dem neuen Inhalt angepasste Schablone, für Seite A verwendet wurde. Beim Eindrücken der Symbole/Zeichen ist trotzdem auf Seite "A" Platzmangen entstanden und einige Symbole mussten zusammengedrängt werden um dem Vorgedachtem Inhalt auszudrücken. Vergleiche Segment A08. Interessant sind auch die Übereinstimmungen und Unterschiede der Dornen (Farbe grün).
Möglicherweise sind aber einige Dornen nicht zu erkennen.



3. Festlegung einer Zähl- oder Leserichtung. Anfang eines Deutungsversuches:
(Ich habe mir auch andere Zählrichtungen angesehen, mich aber in dieser Arbeit für diese entschieden.)

In der Betrachterrichtung wird immer von links nach rechts gezählt. Die "Richtungsumkehr" erfolg nach dem Taststeg. Es wird aber weiterhin von links nach rechts betrachtet.

12. Resümee

Als sicher sehe ich an:
Eine in sich leicht bewegliche Schablone diente zur Einteilung der Seiten in Felder. Es wurde für beide Seiten die gleiche Schablone benutzt.
Die erste Seite bei der Bearbeitung der Scheibe war Seite "B". Sie ist sauber, alle Symbole sind sauber platziert.

Seite "A" wurde als Folgeseite eingeteilt. Sie weist leichte Verschiebungen der Schablone auf. Stege wurden versetzt, und verschoben, trotzdem mussten Symbole zusammengerückt werden.


Die weiteren Sortierungen und Aussagen sind Überlegungen, und nur als solche zu werten.
Ich würde mir wünschen, dass dadurch die eine oder andere brauchbare Lösung entstehen würde.



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