Typische Gerichte im Erzgebirge.


Typische Gerichte / typical recipies /

Buttermilchgetzen, Erz­ge­birg­ische -...................
Heiderlbeergetzen, Erz­ge­bir­gischer -.................
Rauchemad, Erz­ge­birg­ische Rauchemod...........
Grüne Klöße, Erz­ge­birg­ische -.........................
Erz­ge­birg­ische (Böhmi­sche) Knödel -..............
Speckfettbemme, Erzgebergische -....................
Schieböcker, Erz­ge­bir­gischer -........................
Hefen­klöße mit Heidel­beeren, Erz­ge­birg­ische -.
Marotorte, Erzgebirgische, ein Geheimnis.......
Neuner­lei, Erz­ge­bir­gisches -, nach „Maria"......
Kar­toffel­brei, ge­wöhn­licher erz­ge­bir­gischer-.....
Karp­fen, erz­ge­bir­gischer Teich­karp­fen..............
Huhn, das erz­ge­bir­gische -................................
Kanin­chen, erz­ge­bir­gisches-..............................
Sonn­tags­braten, erz­ge­bir­gischer-.......................
Sonn­tags­rolle, erz­ge­birg­ische-...........................
Reh­keule nach erz­ge­bir­gischer Art....................
Pell­kartof­feln mit Quark und nach erzgeb. Art...
Herbst­roman­tik im Erz­ge­birge...........................
Eier­kuchen nach erzgeb. Art.............................
Gänse­braten, Erz­ge­bir­gischer-..........................
Quark­käul­chen, Erz­ge­birg­ische-.......................
Kirmiskuchen, Erz­ge­bir­gischer-........................
Stol­len, Erz­ge­bir­gischer, nach „Maria"..............
Bebemme, Erz­ge­birg­ische-...............................
Suppen­fleisch...................................................
Ge­müse­ein­topf, Erz­ge­bir­gischer-.......................
Warm­bier, nach erzgeb. Art..............................
Gänse­speck­fett, Erz­ge­bir­gisches-, spezi­elles......
Kar­toffel­brei und Brat­hering, Erz­ge­bir­gischer-...
Pell­kartof­feln mit Hering, Erz­ge­birg­ische-. .........
Kürbis­gerich­te, Erz­ge­birg­ische-,einfach gut!.......
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Letzte Änderung am 13.01.2006










Typische Gerichte - von A - Z - typical recipies.

0025 Bebemme, Erz­ge­birg­ische-.
0001 Buttermilchgetzen, Erz­ge­birg­ische
0020 Eier­kuchen nach erzgeb. Art.
0021 Gänse­braten, Erz­ge­bir­gischer-.
0029 Gänse­speck­fett, Erz­ge­bir­gisches-, spezi­elles
0027 Ge­müse­ein­topf, Erz­ge­bir­gischer-.
0004 Grüne Klöße, Erz­ge­birg­ische -
0008 Hefen­klöße mit Heidel­beeren, Erz­ge­birg­ische -
0002 Heiderlbeergetzen, Erz­ge­bir­gischer -
0019 Herbst­roman­tik im Erz­ge­birge
0013 Huhn, das erz­ge­bir­gische -.
0014 Kanin­chen, erzgebirgisches-.
0012 Karp­fen, erz­ge­bir­gischer Teich­karp­fen.
0030 Kar­toffel­brei und Brat­hering, Erz­gier­gisch­er-.
0011 Kar­toffel­brei, ge­wöhn­licher erz­geb­rigi­scher-
0023 Kirmiskuchen, Erz­ge­bir­gischer-.
0005 Knödel (Böhmi­sche), Ezgebirgische -
0009 Marotorte, Erz­ge­birg­ische-, - ein süßes, brau­nes Ge­heim­nis.
0010 Neuenerlei, Erz­ge­bir­gisches -, nach „Maria“
0031 Pell­kar­toffeln mit Hering, Erz­ge­birg­ische-.
0018 Pell­kar­toffeln mit Quark und nach erzgeb. Art.
0022 Quark­käul­chen, Erz­ge­birg­ische-.
0003 Rauchemad, Erz­ge­birg­ische Rauchemod.
0017 Reh­keule nach erz­ge­bir­gischer Art.
0007 Schieböcker, Erz­ge­bir­gischer -
0006 Speckfettbemme, Erzgebergische -
0015 Sonn­tags­braten, erz­ge­bir­gischer-.
0016 Sonn­tags­rolle, erz­ge­birg­ische-.
0024 Stol­len, Erz­ge­bir­gischer Weih­nachts­stol­len nach „Maria
0026 Suppen­fleisch
0028 Warm­bier, nach erzgeb. Art.


001 Erz­ge­birg­ische Buttermilchgetzen - mancherorts auch als „Tot­sch “be­kannt. Sie sind eine be­liebte erz­ge­bir­gische Spe­ziali­tät, für die es viele indivi­duelle Re­zepte gibt. Alle haben sie aber eins ge­mein­sam, den un­ver­gleich­lichen „Getzengeschmack“. Für Spezia­listen eine zeit­auf­wän­dige Sache. Darum werden in ren­o­mierten Häu­sern „Getzentage“ ein­ge­führt. Um ab 12 Uhr mit­tags zu ser­vieren, muss der Koch zeitig auf­stehen. Dafür er­lebt man aber einen aus­gefal­lenen Hoch­genuss. Mit einem herben Wein oder einem guten Bier oder einem Glas Butter­milch eine voll­wer­tige Mahl­zeit. Es gibt auch Re­zepte für die schnel­le Küche. Eine „Getzenpfanne“, eine gute Pfanne oder ein Eisen­tiegel mit hohem Rand ist aber immer Voraus­set­zung. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter: E-Mail: ludwig.eppendorf@freenet.de
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002 Erz­ge­birg­ische Heiderlbeergetzen - Sie sind eine süße, saf­tige erz­ge­bir­gische Spezialität. Der Gundansatz ist ähn­lich wie beim erz­ge­bir­gischen Buttermilchgetzen. Statt Butter­milch etwas mehr an Stärke, und natür­lich mit ge­wasche­nen, tro­ckenen Heidel­beeren. Un­ver­gleich­lich gut. Dazu kann man eine Tasse Schoko­lade emp­fehlen.
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003 Erz­ge­birg­ische Rauchemod ist eine der früher weit verbeite­ten „Armeleutegrichte“. Sie ist nahr­haft und preis­wert zu­gleich, weil man nur Kartof­feln und Salz dafür brauch­te. Die mit der Schale ge­koch­ten Kartof­feln pellte man ab und lässt sie ab­kühlen. Sie wurden fein ge­rieben und mit etwas Salz gut ge­mischt. Eine Hand­voll wurde auf die heiße Herd­platte ge­drückt. Je nach ge­wünsch­tem Bräune­grad, auf alle Fälle schön knusp­rig, kam die Rauchmod frisch auf den Tisch. Die ganze Stube duftet; und es schmeckt sehr gut. Heute gibt man ca. 200 g der glei­chen Masse in eine Pfanne ( ca. 1 cm. dick) in wel­cher vor­her je nach Ge­schmack Lein­öl, Speck, Butter oder Butter­schmalz zer­lassen oder er­hitzt wurde. Die ge­samte Masse wird durch­geba­cken bis eine schöne braune Kruste ent­stan­den ist. Die Rauchemod wird mit der ge­brate­nen Seite nach oben auf Teller ge­stürzt und einige Butter­flöck­chen oben­auf ge­setzt. Guten Ap­petit.
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004 Erz­ge­birg­ische Grüne Klöße - Griene Kließ. Aus knapp (73%) rohen egriebenen Kartof­feln und reich­lich ¼ (27%) ge­koch­ten Pell­kar­toffel - den Kloß­sack be­reit­halten - die ge­won­nene Stärke wieder dazu­geben - , ab­schme­cken - mit Krusteln, das sind in Marga­rine ge­rös­tete Weiß­brot­würfel, ge­füllte Klöße formen. Nach schnel­lem auf­kochen und ziehen mit an­geho­benem Deckel kommen sie in der Kloß­schüs­sel damp­fend auf den Tisch. Dazu sind Rot­kraut mir Rosi­nen, Sauer­braten, oder gebratenem Ge­flügel, am liebs­ten Gänse­braten, sehr be­liebt. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter: ludwig.eppendorf@freenet.de
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005 Erz­ge­birg­ische (Böhmi­sche) Knödel - wirk­liche eine Spe­ziali­tät, be­sonde­res in Grenz­bau­den oft zu haben. Am bes­ten mit dem Knödelmehl aus Böhmen, noch besser die fer­tige Knödel­masse aus Olbern­hau oder selbst kreie­ren. Die fer­tige Knödel­rolle wird dem Wasser­dampf ent­nommen, aus dem Tuch ge­rollt und mit einem Faden in Schei­ben ge­schnit­ten. 3-5 Schei­ben mit einem kräf­tigen Gu­lasch und schmack­haftem nicht zu saue­rem Sauer­kraut. Dazu emp­fiehlt man gern ein gutes Bier. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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006 Erz­ge­birg­ische Speckfettbemme. Bemm­chen sind an ande­rer Stelle be­schrie­ben. Speck­fett wird nach ver­schie­denen Rezep­ten her­ge­stellt. Mit: Zwie­bel - Maijora - ge­mischt mit Gänse­fett - Gänse­fett mit aus­gelas­senem Schmer - mit Apfel­stü­cken. Das sind die be­liebte­sten Arten. Eine Schwarz­brot­schei­be wird gleich­mäßig be­stri­chen, leicht nach­ge­würzt und in Bemm­chen zer­schnit­ten. Auf einer Platte ser­vieren. Gar­niert mit Radies­chen, Ret­tich, Zwie­bel­ringen. Man stellt nicht zu schar­fen Senf zum Be­tupfen be­reit. Dazu kann man Grog, Glüh­wein oder ein gutes Bier emp­fehlen. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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007 Erz­ge­bir­gischer Schieböcker. Ein echtes erz­ge­bir­gisches Origi­nal: Nicht zu dicke Dunkel- oder Weiß­brot­schei­be mit Sauer­milch­käse oder Schiebböcker Kaas. Ein Schieböcker wird auf­wändig selbst her­ge­stellt. In der Re­gel mit Kümmel und auf Stroh ge­reift. Unter dem Schieböcker kommt eine dünne Schicht erz­ge­bir­gisches Speck­fett. (s.d.) Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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Bemmchen mit Speckfett und Sauermilchkäse ("Spackfettbemme mit Schiebböcker Kaas" (erzgeb.))

4-6 Scheiben Vollkorn- oder Schwarzbrot, 175g Speckfett (ausgelassener, gewürfelter Speck, streichfähig, mit Zwiebel, Majoran oder Knoblauch abgeschmeckt), 300g Sauermilchkäse.

Je Person eine Scheibe Schwarzbrot mit etwa 30g Speckfettgleichmäßig bestreichen und mit in Scheiben geschnittenen Sauermilchkäse belegen. Die Brote halbieren oder Vierteln, auf Teller oder Platten gefällig anrichten, mit Zwiebelringen oder -würfel bestreuen.
Senf zum Betupfen der "Bemmchen" bereitstellen.

Den Sauerrahmkäse kann man kaufen.

Käseherstellung:

Ich erinnere mich, wie ihn meine Großmutter bereitete.

1 Liter Ziegenmilch
½ Liter Kuhmilch
1 Eßl. Wasser.
( bei Süßrahm, 3 Tropfen Lab)

Milch mischen, auf 32° C leicht erwärmen, leicht zugedeckt stehen lassen. Die Milch säuern lassen bis sich die Molke absondert. Durch ein Tuch trennen - abtropfen lassen. Ganzen Kümmel nach belieben dazwischenstreuen. 1 - 2 Tage stehen lassen. Kleine Formen herstellen. Bei der Großmutter sahen sie wie sehr dicke Zigarren aus. Auf gereinigtes Haferstroh lagen, täglich mit einem sauberen Läppchen und Salzwasser (½ l Wasser, 1 Eßl. Salz) abwaschen und wenden. Nach 6 - 10 Tagen zeigen sich Reifepilze. Dann den Käse noch einige Tage wenden. Nach 2-4 Wochen ist er gut. Das Reifen muss in einem 15°C feuchten Raum vor sich gehen.

PS.
Bei Labkäse kann man auch kleine Blechformen (13 mal 13 cm und ca. 15 cm hoch) mit vielen Löchern als Käseform verwenden.
Viel Freude und gutes Gelingen
ludwig.eppendorf@freenet.de
Maria & Fritz

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008 Erz­ge­birg­ische Hefenklöße mit Heidel­beeren - Eine Hefe­stück wird an­ge­setzt, dabei darf es nicht ziehen. Der zu­berei­tete Teig wird in hand­großen Klößen ge­formt, welche natür­lich noch gut ruhen und danach auf ein über kochen­des Wasser ge­spann­tes Tuch ge­geben und mit einem größe­ren Topf oder einer Schüs­sel ab­ge­stülpt werden. Nach eini­ger Zeit zeigt sich darun­ter ein schö­ner großer runder Hefen­kloß. In dieser Größe kann er serviert werde. Die Teil­klöße sind noch er­kenn­bar und lasse sich auf den un­be­dingt vor­ge­wärmten Teller geben. Auf­geris­sen wird etwas zer­lasse­ne gut ge­bräun­te Butter darü­ber ge­gossen und reich­lich Heidel­beere darü­ber ge­geben. Heidel­beere aus dem Glas, süß und nicht zu dünn. Das Ganze wird nun noch mit einer süßen Vaniliesauce über­gossen. Guten Ap­petit. Neugiereig? Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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009 Marotorte, Erz­ge­birg­ische-, - eine süßes, brau­nes Ge­heim­nis. Ein Un­ver­glei­cher Ge­schmack lässt auf un­bekann­te Zu­taten schlie­ßen. Welche das sind - kann nicht ver­raten werden. Die Torte sieht aus wie eine „Sacher­torte“ schmeckt uns aber besser, da sie etwas leich­ter er­scheint. Natür­lich darf auch bei ihr ein „Schlag“ und ein „Ver­län­gerter“nicht fehlen. Danach emp­fehle ich einen guten Wyski. Guten Ap­petit. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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010 Neuner­lei, Erz­ge­bir­gisches -, nach „Fritz".
In der Schreib­weise von Amalie von Enter­lein „Neinerlaa“. Es wurde be­rühmt in ihrem „Heilig-Obnd-Lied“ - und ist das Heilig-Abend-Essen. Im Lied wird auf Wurst und Sauer­kraut hin­gewie­sen.
Das Essen be­steht nach all­gemei­nem Brauch aus sieben- oder neuner­lei Spei­sen. Sie simbolisieren Erinne­rungen, -Wün­sche und zeigen her, was man ge­schaf­fen hat. Die An­zahl der Spei­sen rich­tete sich in erster Linie nach den Mög­lich­keiten in einer erz­ge­bir­gischen Fami­lie. Nach Fritz sind es:

1. Linsen oder Erbsen
2. Brat­wurst mit Sauer­kraut
3. Hering oder Fischhappen mit Apfel­salat
4. Kar­toffel­salat mit Halberstätter Würstchen
5. Grützebrei oder Hirse­brei oder Hage­butten­suppe
6. Schwei­ne­braten mit Klößen
7. Semmel­milch mit gehackten Nüssen und Milch
8. Brot und Salz
9. Backpflaumen

Am meisten wieder­holen sich Linsen, Erbsen, Sauer­kraut mit Brat­wurst oder Schwei­ne­braten mit Klöße, Kar­toffel­salat, Hering mit Apfel­salat, Hirse- oder Grützebrei und ge­ba­ckene Pflau­men, Karp­fen und Semmelmich. Ge­meinen Ein­topf gab es nicht. Er war in der Re­gel am Tag vor dem Hei­ligen Abend die Haupt­mahl­zeit, denn der „Magen“ sollte nicht über­laden und über­füllt zum Essen am Heili­gen Abend gehen. Rauchemod sollte es am Heili­gen Abend grund­sätz­lich nicht geben. Er ließ Armut er­warten.

Jede Speise hat ihr Be­deu­tung:

Apfelsalat ( auch rote Rüben) sollen Freude ins Leben bringen.
Brat­wurst und Sauer­kraut brin­gen Wohl­erge­hen.
Brot und Salz (- werden im Tischtuch eingewickelt.) brin­gen Se­gen ins Haus und liebe Gäste.
Fleisch jeder Art, bedeutet Wohlstand und Kraft
Kar­toffel­salat bringt Fleiß und Spar­sam­keit.
Klöße be­deuten Taler.
Linsen dürfen nicht sauer sein, sonst wird das Leben sauer.
Linsen, Erbsen und Hirse brin­gen Geld.
Milch be­wirkt Schön­heit.
Backpflaumen brin­gen Ge­sund­heit und erin­nern an ver­gan­gene Zeiten.
Rote Rüben als Kompott macht das Leben wieder flott.
Sauerkraut hält gesund
Schup­pen­fisch bringt Geld ins Haus.
Schwarzbeer- oder Preiselbeerkompott versüßen das Leben
Sellerie steht für Potenz und Fruchtbarkeit
Semmel­milch erin­nert an das Heilig­abend­stroh, wel­ches früher in der Stube aus­ge­brei­tet wurde.
Abends, 18 Uhr, muss das Essen auf dem Tisch stehen, keinesfalls darf man das Geschirr noch am selben Abend abwaschen.
Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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011. Kar­toffel­brei, ge­wöhn­licher erz­geb­rigi­scher-. Das ist der ge­wöhn­liche Erd­äpfel­brei - der erzgb. Ardeppelbrei. Von ge­koch­ten Kartof­feln und Milch einen nicht zu festen Kar­toffel­brei zu­sammen­führen und mit Salz und Muskat ab­schme­cken.
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012. Karp­fen, erz­ge­bir­gischer Teich­karp­fen. Unser Teich­karp­fen muss in der Re­gel ei­ne Zeit lang in flie­ßendes Wasser gesetzt werden, um sich zu ver­bessern. 1 - 2 kg wird für einen unse­rer Karp­fen emp­fohlen. Der Sylvesterkapfen wird in der Re­gel „blau“ auf den Tisch ge­bracht. Der un­ver­letzte Schleim­über­zug im Essig- Gewürzsud garan­tiert nach kochen und ziehen einen schö­nen blauen Karp­fen auf der Tafel. Er wird im Erz­ge­birge in der Re­gel mit zer­lasse­ner, ge­bräun­ter Butter, Rot­kraut mit Rosi­nen und Petersilienkartoffeln ser­viert. Dazu emp­fehle ich einen guten Wies­wein, Meiß­ner Trami­ner, oder auch ein gutes Bier. Guten Ap­petit. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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013. Huhn, das erz­ge­bir­gische -.
Unser ge­meines Huhn stammt aus Indien. Dem nicht zu großen Brat­huhn, all­gemein im Erz­ge­birge als Broi­ler be­zeich­net, werden etwas die Flügel gestutzt, innen und außen be­han­delt, ein Lorberblatt ein­gelegt und am Bes­ten 40 Minu­ten ge­grillt. Der Tropfsud wird ge­streckt, ab­ge­schmeckt und heiß mit serviert. Als Bei­lage Petersiliekartoffeln, Misch­gemüse, etwas Brot. Ich emp­fehle einen würzi­gen Rot­wein oder auch ein Bier. Guten Ap­petit. Meis­ter/in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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014. Kanin­chen, erzgebrigisches -. Gut ab­ge­hangen hat es ein weißes, zartes, safti­ges Fleisch und kam (kommt immer noch) oft aus eige­ner Hal­tung. Ein Neben­brot der Erz­ge­bir­ger. Siehe Sonn­tags­braten.
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015. Sonn­tags­braten der Erz­gebirg­ler ist der Kanin­chen­braten. Porti­oniert, ge­salzen, ge­pfef­fert, in Butter­milch mari­niert, noch­mals etwas nach­salzen und -pfef­fern, und noch etwas fermentieren lassen. Dann kommt das Ge­heim­nis der Pfan­nen­zube­reitung, und nach 60 Minu­ten kommt der Sonn­tags­braten auf den Tisch; zu­sammen mit Rot­kraut, und erzgeb. Grünen Klößen. Ich emp­fehle dazu einen Weiswein aus Meißen, einen Müller-Tor­gau. Guten Ap­petit Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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016. Sonn­tags­rolle, Erzgebergische -, ist die Kanin­chen­rolle. So viel als mög­lich, oder wie man will, wird aus­gelöst, ge­salzen und gut gepeffert, mit Ge­räucher­tem ge­wi­ckelt. Etwas ab­ge­lagert und dann im Bräter gut zu­berei­tet. Mit Petrsilienkartoffeln oder Grünen Kößen, als Bei­lage Rosen­kohl. Dazu empfehle ich einen leich­ten Rot­wein. Guten Ap­petit. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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017. Reh­keule nach erz­ge­bir­gischer Art. Gut ab­ge­hangen und zwei Tage in einer Mari­nade durch­ziehen lassen. Das Ge­heim­nis geht im Bräter weiter. Die Keule warm hal­ten und eine gute Sauce ver­fei­nern und ab­schme­cken. Mit Kar­toffel­bäll­chen und Rosen­kohl ser­vieren, auch Chi­corée­salat passt dazu. Ein guter ein­heimi­scher Frucht­wein rundet die Reh­keule ab. Guten Ap­petit. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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018. Pell­kartof­feln mit Quark und nach erz­ge­bir­gischer Art. Natür­lich kommen die Pell­kartof­feln mit der Schale auf den Tisch, so schön auf­gesprun­gen. Der Quark wird ver­fei­nert und ist schön cremig. Dazu reicht man ge­hackte Zwie­bel und nach Ge­schmack Öl, im Erz­ge­birge fri­sches Lein­öl. Natür­lich steht auch Salz auf dem Tisch. Dane­ben in klei­nen Mengen, oder auch als Haupt­bei­lage sind üb­lich: Blut­wurst mit gutem Majorangeschmack, Leber­wurst, fein und grob mit Kass­ler. Man sollte dabei nicht auf ein gutes Frei­ber­ger Pils ver­zich­ten. Guten Ap­petit. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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019. Herbst­roman­tik aus dem Erz­ge­birge. Kartoffelkretschfeuer, soweit noch vor­handen, sind eine schöne erz­ge­bir­gische Herbst­roman­tik. Aber: Herbst­roman­tik, das sind in der Schale ge­ba­ckene Kar­toffeln, die schme­cken un­nach­ahm­lich gut. Traditi­onell oder ge­heim­nis­voll - wel­cher Rauch ist denn der Bes­te?- her­ge­stellt und an einem Stock serviert. Salz und Kräu­ter­butter sind mit auf dem Tisch. Ein kräf­tiges Bier darf nicht fehlen. Guten Ap­petit. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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020. Eier­kuchen nach erz­ge­bir­gischer Art. Einen Eierkuchen zu backen ist eine Probe, ob die Köchin auch mit der Kraft des Feuers um­zu­gehen ver­steht. Mehl, Milch, Selter­wasser und Eier lassen wir zu einem Teig werden. In der Eierkuchenpfanne in heißem Öl 5 mm dicke Eier­kuchen von beiden Seiten backen. Eine Fülle aus Quark und ver­feinern­den Zu­taten ein­rollen. Alle Rollen in eine feuer­feste Form schich­ten, über­zu­ckern und in der Röhre noch­mals kurz über­backen. Dazu emp­fehle ich einen Frucht­saft aus ein­heimi­schen Birnen, oder Birnen­kom­pott. Guten Ap­petit. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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021. Gänse­braten, Erz­ge­bir­gischer -. In der Verg­an­gen­heit, heute nur noch selten, aus eige­ner Zucht. Zu emp­fehlen sind Gänse mit einem Ge­wicht von 2-3 kg. Die vor­berei­tete Gans mit Äpfeln und Ge­würzen füllen. In die Bratenpfanne 1 cm. Wasser geben. Heiß braten. Da­bei sind einige Prozeduren un­erläss­lich, schon wegen der guten Sauce und für die Ge­win­nung des un­ver­gleich­lich guten Gänse­fettes. Nach etwa 2 Stun­den ( pro kg ca. 1 Stunde) etwas nach­behan­deln und fertig. Mit grünen Kößen und Rot­kraut mit Rosi­nen - ein Fest­schmaus. Dazu sollte man einen herben Meiß­ner Wein trin­ken. Ein herber Rot­wein kann auch emp­fohlen werden. Guten Ap­petit Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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022. Quarkkäulchen, Erzgebirgische -. Kartof­feln mit der Schale kochen, noch heiß pellen und ab durch die Kar­toffel­presse. Wenn alles kühl ist, geht es weiter mit: Quark, Zucker, Rosi­nen, Zitro­nen­aroma, Muskat und Salz. Hand­teller große Schei­ben von beiden Seiten gold­gelb in Öl braten. Auf dem Tisch, heiß in der Mitte oder auf dem heißen Teller, dane­ben: Zucker mit Zimt ge­mischt zum Be­streu­en. Dazu wird Apfel­mus, Prei­sel­beere oder anderes Kom­pott ge­reicht. Dazu emp­fehle ich heiße Schoko­lade. Guten Ap­petit. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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023. Kirmiskuchen, Erz­ge­bir­gischer -. Landes­üb­lich wird zur Kirmiszeit Kuchen mit aller­lei Garnie­rung ge­backen. Es kommt auf den Kuchen, was der Garten her­gibt, dazu Mohn, Zucker, Hafer­flocken und vieles andere. Der reine Kirmiskuchen sieht so aus: Auf einem Hefe­teig, den man nach zwei Arten her­stel­len kann, wird aromati­sierter Quark auf­gestri­chen. Darauf werden Rosi­nen ge­streut. Darü­ber kommen Butter­streu­sel. Bei guter Mittel­hitze backen. Guten Ap­petit. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
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024. Stol­len, Erz­ge­bir­gischer Weih­nachts­stol­len nach „Fritz“.
Stol­len sei schwer, sei un­gesund, sei un­nötig. Alles kommt nur auf die Menge an, die man verzehrt. Ein erz­ge­bir­gischer Stol­len ist ein Symbol. In Dres­den nennt man ihn Strie­zel. Die Form soll an das eingwickelte Kind in der Krippe erin­nern.
Es gibt so­viel Re­zepte, wie Sterne am Himmel. Jede Haus­frau hat ihr Rezept. Toch­ter und Mutter haben an­geb­lich das glei­che Rezept, aber wie freut sich jeder, dass sein Stol­len doch wieder der beste Stollen ist.
Der Stol­len von „Fritz“ ist nun wirk­lich der bes­te Stol­len. Lob aus West und Süd und Nord und Ost. Die Fran­zosen, die Rhein­länder, die Öster­rei­cher und noch viele mehr schwär­men nur noch vom Stol­len von „Fritz“. Ich könnte es be­weisen, aber bitte, kommen Sie und kosten sie. Wir haben immer 16 Stol­len ge­backen. Da war das Sam­meln über das ganze Jahr, die Sorg­falt der Lage­rung und der Vor­berei­tung, da musste der bes­te Alko­hol und die besten Zu­taten heran­ge­schafft werden. Es gab oft Zeite, da war dies wirk­lich nicht leicht.
Dieses Jahr wares es noch 12 Stol­len, die der Bäcker im Nach­bar­ort ab­geba­cken hat. Nicht billi­ger als im Laden, aber ein­malig - eben der Bes­te.

Dieses Rezept ist un­wieder­bring­lich das Ge­heim­nis von „Maria“ und niemend wird es schaf­fen es ihr zu ent­locken.
Ich kann nur sagen. Dieser Stol­len ist nicht schwer, kein Marzips, aber ein­fach himm­lisch. Er schmeckt von Tag zu Tag besser, ist vor­sorg­lich ver­packt in einer eigens dafür vor­gese­hen Stol­len­kiste, die gut ge­kühlt auf dem Boden steht, ver­packt. Ja und nur gut ge­kühlt kommt er auf den Tisch, um danach gleich wieder in der Kiste zu ver­schwin­den. Dazu immer ein be­son­ders aromati­scher Kaffee, natür­lich nur mit Sahne. Ich esse täg­lich ein Stück, er soll ja bis Ende Januar rei­chen. - und jeden Nach­mittag riecht und schmeckt es nach Mandel, Zitro­nat, Orangeat, Butter, Rosi­nen, und ... . eben nach „Marias“ Stol­len.
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025. Bebemme, Erz­ge­birg­ische-. Bemme ist laut Duden slawi­schen Ur­sprungs (ost­mittel­deutsch) für Brot­schnit­te mit Aufs­trich, Be­lag. Diese lapi­dare Er­klä­rung wird jedoch dem, was man in Sach­sen unter einem Bemm­chen­teller ver­steht , in keiner Weise ge­recht. Bemm­chen sind kleine,( un­regel­mäßig ge­schnit­tene, ca. 4 - 5 cm. goße) dünne mit Liebe an­gerich­tete Schwarz- oder Weiß­brot­schnit­ten, die nicht nur mit Speck­fett und Käse be­legt werden, son­dern auch mit:

Schabe­fleisch mit Kapern,
Schwei­ne­braten­schei­ben mit Meer­ret­tich­krem,
Kalbs­braten­schei­ben mit Gürk­chen,
Leber­wurst mit an­gebräun­ten Zwie­bel­ringen und Apfel­stü­cken,
Gänse­schmalz und Schnitt­käse,
Eich­eiben und Radies­chen,
He­rings­filet­häpp­chen, salzig oder sauer, mit Zwie­bel­ringen,
Hack­braten­schei­ben mit Gurken­stü­cken
und vieles andere mehr.

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026. Suppen­fleisch, ein erz­ge­bir­gisches Fest­essen. Das ist wirk­lich so. Ein gutes Stück Rinder­brust und viele Bei­lagen, daraus wird ohne viel Auf­wand ein rusti­kales Kaltes Büfett. Die mit viel Wurzel­werk, Nelken und Salz ge­kochte Rinder­brust wird in gleich­mäßige Schei­ben ge­schnit­ten und auf eier Platte an­geord­net mit Garnie­rungen. (Die Brühe wird für eine Suppe ver­wendet.) Den Pfiff be­kommt das Ganze aber erst durch die Salate und Saucen, deren Viel­falt den Erfolg garan­tieren. Das be­ginnt bei ge­pfef­ferten Gurken und kann bei Peiselbeeren in Senf und Sauer­kirsch­sauce enden. Guten Sppetit. Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
E-Mail: ludwig.eppendorf@freenet.de
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027. Ge­müse­ein­topf, Erz­ge­bir­gischer-. Nichts wird weg­gewor­fen, vor al­lem nicht im Erz­ge­birge. Am Sonn­abend gab es oft Ein­topf - und der kann sehr gut schme­cken. Neben einem guten Fonds kann man sehr viel dafür vor­sehen. Blumen­kohl, Selle­rie, Möhren, Porree, Kartof­feln, Salz, Pfeffer, Lor­beerblatt, Majo­ran. Etwas säuer­lich ist üb­lich. Fleisch­ein­lagen sind üb­lich (Rind, Ge­flügel, Inne­reien). Guten Ap­petit Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
E-Mail: ludwig.eppendorf@freenet.de
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028. Warm­bier, nach erzgeb. Art ist ge­sund, schmeckt und alles wird sinn­voll ver­braucht. Auch als Warm­bier­suppe im Erz­ge­birge be­kannt. Helles oder dunk­les Bier, Milch, Zucker, Ei­gelb, etwas Stärke, Zitro­nen­aroma und Zimt sind im allge­meinen die Zu­taten. Etwas mit Liebe zu­berei­tet, gut ab­ge­schmeckt und es passt zu jedem Abend­essen. Guten Ap­petit Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
E-Mail: ludwig.eppendorf@freenet.de
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029. Gänse­speck­fett, Erz­ge­bir­gisches--, spezi­elles. Das beim Brat­vor­gang ab­geschöpf­te, ge­sam­melte Gänse­fett mit Talk und/oder Speck­fett mi­schen, mit Majo­ran und Salz ab­schme­cken. Zu­taten von Äpfeln, Zwie­beln u.a. ist üb­lich. In klei­ne Ge­fäße füllen, mit einem Tuch deko­rate­iv ab­binden. Was am bes­ten schmeckt? Guten Ap­petit Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter: „E-Mail: ludwig.eppendorf@freenet.de
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030. Kar­toffel­brei und Brat­hering, Erzgebirgischer -."Ardeppelbrei on Brotharich".
Eine Spe­ziali­tät aus dem Erz­ge­birge. Ardeppelbrei on Brotharich. Aus Kartof­feln, Milch, etwas Muskat und Salz einen erzgeb. Kar­toffel­brei her­stel­len. Einige ge­säu­berte, wenig ge­salz­ene und ge­säu­erte He­ringe braten. Ge­wür­felten Speck und in Schei­ben ge­schnit­tene Zwie­bel gold­braun an­rösten. Die ge­brate­nen He­ringe ent­gräten und in Stü­cken unter die Zwie­bel mi­schen. Noch­mal er­hitzen und gut gar­niert auf den Kar­toffel­brei geben. Guten Ap­petit
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031. Pell­kar­toffeln mit Hering, Erz­ge­birg­ische - ist eine zeit­auf­wän­dige aber ein­malige Spe­ziali­tät. Salz­he­ringe, Milch, Butter­milch, Sahne­quark, Zwie­beln, Ge­würz­gurke, Essig, Äpfel und viel Ge­würze - und nach 3-4 Tagen ist ein köst­licher Hering in Mari­nade fertig. Dazu passen nur erz­ge­bir­gische Pell­kar­toffeln. Guten Ap­petit Meis­ter-in darin, aus Lust und Liebe. Sie sind zu erreichen unter:
E-Mail: ludwig.eppendorf@freenet.de
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